Hochsensibilität – Herausforderung und Gabe

Hochsensible Menschen nehmen Reize intensiver wahr als andere, weil sie ungefiltert einströmen. Sie fühlen sich davon geradezu überflutet. Neben dem Bestehen der zum Teil großen Herausforderung, die Hochsensibilität mit sich bringt, gilt es, diese Gabe schätzen zu lernen und daraus eine Stärke zu machen.

 „Sind Sie hochsensibel?“, diesen Titel trägt der vor rund 20 Jahren erschienene Ratgeber-Klassiker zum Thema Hochsensibilität von der amerikanischen Psychologin Dr. Elaine Aron. Als Pionierin auf diesem Gebiet begann Aron in den 1990er-Jahren dem Phänomen erstmals wissenschaftlich nachzugehen und beschreibt in ihren Werken die Hochsensibilität als ein Persönlichkeitsmerkmal, das bei etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung vorkommt.

Unter dem von Aron geprägten Begriff „Hochsensible Person“, aus dem Englischen „Highly Sensitive Person“, kurz HSP, werden Menschen zusammengefasst, deren Wahrnehmung ein wesentlich breiteres Spektrum umfasst, als dies bei anderen Menschen der Fall ist: Sie nehmen mehr Informationen auf, und diese werden zudem in einer tieferen Qualität und Intensität erfasst. Diese Wahrnehmungsintensität kann sich auf jegliche Sinnesreize wie auch auf eine besonders sensitive Wahrnehmungsebene für feinste Regungen und Stimmungen von Mitmenschen erstrecken. Zusammen mit einem erhöhten Einfühlungsvermögen befähigen diese Eigenschaften hochsensible Menschen zu einer ausgeprägten Form empathischen Verhaltens und intuitiven Handelns.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2015 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld