Homöopathie im Klinik-Alltag – Interview mit Kinderärztin Dr. Sigrid Kruse

Die Debatte über Homöopathie in der Öffentlichkeit beruht häufig auf der Tatsache, dass die pharmakologische Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann. Es gibt keine evidenzbasierten Nachweise – und somit wird auch der Erfolg dieses 200 Jahre alten Heilsystems oft in Abrede gestellt: Keine messbaren Moleküle – kein Heilerfolg. Welche Wirksamkeit die Homöopathie tatsächlich haben kann und was sie im Klinikalltag selbst bei schwerstkranken Kindern zu leisten vermag, zeigt das folgende Interview von Heidi Brand und Anne Devillard mit Dr. Sigrid Kruse, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, das sie im Rahmen ihres Buches „Die Pioniere der Homöopathie im 21. Jahrhundert“ führten.

 Seit 1995 ist Dr. Sigrid Kruse am Dr. von Haunerschen Kinderspital des Klinikums der Universität München tätig, einem der renommiertesten Universitätskinderkrankenhäuser europaweit. Sie leitet den Bereich Homöopathie an diesem Krankenhaus, in dem schwerstkranke Kinder behandelt werden und in dem zugleich gelehrt und geforscht wird. „Mit der Homöopathie gelingt es zum einen, Medikamente einzusparen, und zum anderen, bei schwierigen Diagnosen eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit anzubieten“, so Sigrid Kruse. Ihr Anliegen ist es, die Zusammenarbeit zwischen konventioneller Medizin und Homöopathie noch stärker zu fördern und an möglichst vielen Kliniken zu verankern. Daher hält die Homöopathin auch europaweit Vorträge und organisiert die Ringvorlesung Homöopathie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2019 lesen.

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