Homöopathie in der Palliativmedizin: Sanfte Begleitung am Ende des Lebens

Die Begleitung während des Sterbeprozesses ist längst kein Tabuthema mehr. Immer häufiger nehmen Menschen mit schweren unheilbaren Krankheiten oder Angehörige von Menschen, die am Ende ihres Lebens angekommen sind, die Palliativmedizin als Hilfestellung und Unterstützung in Anspruch.

 Die Palliativmedizin gibt es erst seit etwa dreißig Jahren. „Palliativ“ heißt „ummantelt“, und diese Ummantelung kommt mithilfe eines multiprofessionellen und interdisziplinären Teams jenen Patienten zuteil, die am Ende ihres Lebens stehen. Bei diesen Menschen gibt es keine Heilungschancen mehr. Umso wichtiger ist es, ihre Lebensqualität so gut wie möglich aufrechtzuerhalten – nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Angehörigen. Das Neue an der Palliativmedizin ist, dass ihr Fokus auf der Ganzheitlichkeit liegt und nicht auf einem einzelnen Symptom oder einer Erkrankung wie zum Beispiel einem Tumor, der herausoperiert wird. So werden in das versorgende Team nicht nur Ärzte einbezogen, sondern auch Kunsttherapeuten, Seelsorger und – bislang nur vereinzelt – Homöopathen. Die spirituelle Fürsorge nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Seit 2007 hat jeder Mensch in Deutschland Anspruch auf eine palliative Grundversorgung.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2016 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld