Illegaler Vitalstoffhandel – Fälschungen erkennen und vermeiden

Der Internethandel mit gepanschten Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneien boomt, Kontrollen reichen oft nicht aus. Was schützt, ist die bewusste Verantwortung für sich selbst und der Kauf in niedergelassenen Apotheken, Reformhäusern und Bio-Läden.

 Vitaminpräparate, Mineralstoffpulver, pflanzliche Arzneimittel – billig und direkt nach Hause: Die Selbstmedikation boomt, im Internet ist fast alles zu haben. Auch Appetitzügler, Potenzmittel und teure Krebsmedikamente ohne Rezept werden häufig online bestellt – nicht selten bei dubiosen Anbietern und ohne ärztlichen Rat. Doch das, was dann ins Haus kommt, ist unter Umständen gefälscht und kann fatale Nebenwirkungen haben. Laut Bundeskriminalamt (BKA) beschlagnahmten Zollbehörden 2016 im Rahmen einer Aktionswoche weltweit rund 12,2 Millionen illegale Tabletten, Kapseln und Ampullen – allein in Deutschland waren es in dieser einen Woche knapp 51.000 Medikamente.

Der Zoll hat zudem im gleichen Jahr viele exotische, alternative Heilmittel sichergestellt. „Ein Großteil der Sendungen stammt aus Indien, aber auch Länder wie Singapur, China, Polen und Ungarn versenden die illegalen Pillen, Pülverchen, Pasten und Flüssigkeiten, deren Nutzung und Wirkung zumindest fragwürdig sind“, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Maiheft 2018 lesen.

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