Im Brennpunkt: Risiko Aluminium

Kaum ein Stoff hat in den letzten Jahrzehnten so unbemerkt Einzug gehalten in alle Lebensbereiche wie Aluminium. Wegen seiner einzigartigen Eigenschaften ist dieses Leichtmetall aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: Es wird nicht nur in Autos und Haushaltsgeräten verwendet, sondern auch in Form von Alufolie oder als Verpackungsmaterial für Getränke – sogar in Medikamenten, Deos, Cremes und Zahnpasta ist es zu finden. Doch die Hinweise häufen sich, dass dieser „Wunderstoff“ gesundheitlich höchst bedenklich ist.

Aluminium ist ein faszinierendes Leichtmetall, das zu rund acht Prozent in der obersten Gesteinsschicht unseres Planeten enthalten ist. Kein anderes Metall erreicht diesen Wert, es ist somit das häufigste in der Erdkruste. Und betrachtet man alle Elemente auf der Erde zusammen, so ist Aluminium nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element.

In reiner Form kommt Aluminium in der Natur allerdings äußerst selten vor, man findet es vielmehr in Verbindung mit anderen Elementen. Reines Aluminium muss also erst gewonnen werden; dies gelang erstmalig im Jahr 1825 dem Dänen Hans Christian Ørsted. Doch trotzdem sollte es zunächst schwierig bleiben, Aluminium in großem Stil aus den Erdgesteinen zu extrahieren. Erst in den 1880er-Jahren wurden hierfür die entscheidenden Verfahren entwickelt. Bis dahin war das silbrig-weiße Aluminium mitunter sogar wertvoller als Gold. Im Jahr 1855 wurden Aluminium-Barren auf der ersten Pariser Weltausstellung als Sensation präsentiert. Und von Napoleon III wird berichtet, dass er bei einem von ihm gegebenen Bankett seinen am meisten geschätzten Gästen Aluminium-Utensilien überreichte, während die anderen mit Gold „abgespeist“ wurden.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2013 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld