Indische Chutneys – Ein Hauch von Exotik mitten im Winter

Wenn im Winter der Wind um die Häuserecken pfeift und die Welt draußen im Dunkel versinkt, können wir unser Herz mit einem selbstgemachten Chutney aus sonnenverwöhntem Obst oder Gemüse erwärmen. Die Herstellung ist einfach und ähnelt der von Marmelade. Wer experimentierfreudig ist, kann viele neue Kombinationsmöglichkeiten in unterschiedlichen Geschmacksvarianten entwickeln.

 Ursprünglich stammen Chutneys aus Indien und wurden dort zu klassischen Gerichten, wie Currys oder Naanbrot, gegessen. In der ayurvedischen Küche haben Chutneys einen festen Platz. Sie dienen dazu, als i-Tüpfelchen das Gericht abzurunden. Streng ayurvedisch betrachtet, sollte ein Chutney alle sechs Geschmacksrichtungen – scharf, süß, sauer, bitter, salzig und herb-zusammenziehend – enthalten. Meist stehen jedoch ein oder zwei Geschmackssensationen im Vordergrund, um ein Gericht in seiner Gesamtheit zu vervollkommnen: Ein süß-saures Chutney ergänzt beispielsweise ein feuriges Currygericht. Der Geschmacksakzent lässt sich über die Menge an Chili, Ingwer, Salz oder Zucker gut bestimmen. Im Ayurveda nimmt man immer frische Produkte für die Zubereitung von Speisen, ein Chutney allerdings hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank, wenn es hygienisch einwandfrei hergestellt wurde. Man kann es aus gekochten Lebensmitteln zubereiten, es gibt aber auch kalte Saucen, die lediglich aus einigen Zutaten bestehen, die in der Küchenmaschine gemixt werden.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2013 lesen.

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