Isländisch Moos & Bartflechte – Eine Wohltat für die Atemwege

Flechten sind wohl die seltsamsten, aber auch widerstandsfähigsten niederen Pflanzen, die es gibt. Die Bartflechte und das Isländisch Moos stehen aufgrund ihrer antibiotischen und schleimlösenden Eigenschaften ganz oben auf der Liste naturheilkundlicher Medikamente. Gerade in der kalten Jahreszeit bringen sie Linderung bei Husten und Halsweh.

 Ob in den Weiten Norwegens, an den Hängen der Azoren, im Himalaya-Gebirge, in Mooren und Heidelandschaften, ja sogar in Wüstengebieten – nahezu überall auf der Welt ist ein eher unauffälliger Gast zu finden: die Flechte. Sie liebt geradezu nährstoffarme, lebensfeindliche Gebiete und kann extreme Temperaturen von +80 °C bis -50 °C überstehen. Wer näher hinschaut, erkennt bizarre Formen und eine bunte Vielfalt an Farben von gelb-grün, über orange-gelb bis hin zu dunkelgrün oder grau-weiß. Die Flechten sehen das ganze Jahr über gleich aus, wachsen je nach Art bartartig an Bäumen in Bergwäldern, aber auch buntscheckig, krustenartig auf trockenem Untergrund.

Nur in luftverschmutzten Industriegebieten sind Flechten nicht mehr oft zu finden, denn viele Arten reagieren sehr sensibel auf Schwefeldioxid in der Luft. Daher sind viele Flechtenarten dort verschwunden oder von einer schadstofftoleranteren Art wie der Gelbflechte verdrängt worden. Bekannt sind weltweit etwa 25.000 Arten dieser großen Familie.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Februarheft 2017 lesen.

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