Isometrische Fitness – Kondition durch Konzentration

Ein Workout ohne Eisen. Nur mit dem eigenen Körpergewicht. Mit mentaler Stärke und innerer Ruhe. Der Trick: Ruhige Bewegungen und volle Konzentration auf die trainierenden Körperpartien fördern Kraft, Kondition und Seelenfrieden.

Kaffee trinkt man „to go“, Unterhaltungen führt man via Hochgeschwindigkeits-E-Mails und sogar Beziehungen erledigt man heute im Schnellverfahren. Eine Welt ohne Tempolimits hat jedoch ihren Preis: Laut Weltgesundheitsbehörde (WHO) leiden mehr als 37 Millionen Menschen in Europa an Depressionen als Folge von Stress. Ärzte sprechen von der „Hurry Sickness“, also der Eile-Krankheit – der Menschheit ist sprichwörtlich schlecht vor Stress. Und genau deshalb durchläuft sie momentan einen Wandel. Der Trend geht weg von moderner Hektik hin zu weniger Tempo. Und das sogar im Sport. Mit körperlicher Ertüchtigung will man den Körper zwar pushen, doch die Seele soll gleichzeitig entschleunigen. Der moderne Anspruch an Sport fordert eine Mischung aus körperlicher Anspannung und geistiger Entspannung. Worauf es ankommt: Wer Zeit in körperliche Ertüchtigung investiert, der sollte diese auch in vollen Zügen genießen. Denn nur dann holt man für seinen Körper und Geist das Beste aus dem Workout heraus. „Isometrische Fitness“ nennt sich dieser Ansatz, der die Trainingseffektivität durch ruhige, statische Abläufe steigert und totale Konzentration auf den Körper und sein Tun und Turnen fordert.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2011 lesen.

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