Jeder ist anders

Wie wollen wir als Eltern unsere Kinder ins Leben gehen lassen? Wollen wir sie auf eine Angstgesellschaft vorbereiten, in der es zu funktionieren gilt? Oder wollen wir, dass sie ein Leben in Freiheit, Verbindung und Glück führen können? In dem Buch „alphabet“, aus dem folgender Auszug stammt, kommt Pablo Pineda zu Wort. Von Menschen begleitet, die davon überzeugt waren, dass es kein genetisches Schicksal gibt, dem wir ausgeliefert sind, hat Pablo als erster Europäer mit Downsyndrom ein Universitätsstudium abgeschlossen. Seine Botschaft: Wir werden alle als vollkommene Wesen geboren, brauchen aber zu unserer Entfaltung eine unterstützende Umgebung.

 Kinder sind wie Schwämme, sie nehmen alles auf, deshalb muss das Erziehungssystem positiver werden: Freude, soziale Werte, Anderssein, Zuneigung und Liebe sollten im Vordergrund stehen, Empathie und Solidarität wichtige Werte werden. Keine Unterschiede zwischen Frauen und Männern, das sollen Kinder lernen! Klischees, Stereotype sollten nicht vorkommen, sondern Neugier für Neues. Es sollte eine Erziehung sein, bei der die Gefühle sichtbar werden und nicht unterdrückt, eine Erziehung, die alle miteinander teilen können, statt im Wettbewerb zueinander zu stehen. Jeder von uns ist unterschiedlich, warum müssen alle gleichgemacht werden?

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2021 lesen.

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