Jod – Neues Wissen über ein lebenswichtiges Element

Ähnlich der Frage einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung, die bis vor wenigen Jahren noch stark vernachlässigt wurde, rückt jetzt auch das Thema Jodbedarf in den Fokus der Medizin. Lange Zeit wurde das Spurenelement fast ausschließlich mit Erkrankungen der Schilddrüse in Zusammenhang gebracht, doch Fakt ist: Jede einzelne unserer Körperzellen ist auf eine ausreichende Jodversorgung angewiesen! Insbesondere für die Prävention von Brustkrebs, aber auch für die Therapie von gutartigen Brust- und Eierstock-Erkrankungen sowie bei chronischer Nebennierenschwäche gewinnt das Spurenelement zunehmend an Bedeutung.

  Der Begriff „Jod“ ist abgeleitet vom griechischen Wort iodes, was „veilchenfarbig“ oder auch „violett“ bedeutet. Bis heute verbinden die meisten Menschen Jod mit der Schilddrüse und ihren unterschiedlichen Erkrankungsbildern. Doch Jod hat eine viel größere Bedeutung im Organismus: So ist das Spurenelement nicht nur an der Bildung von Schilddrüsen- und Geschlechtshormonen beteiligt, sondern schützt uns darüber hinaus auch vor freien Radikalen, unterstützt die Ausscheidung von Schwermetallen, verhindert ein ungebremstes Zellwachstum und hat einen hohen Einfluss auf den Energiehaushalt unserer gesamten Körperzellen. Und: Nicht nur unsere Schilddrüse kann, wie lange Zeit angenommen, in erheblichem Maße Jod speichern – auch Brust, Eierstöcke und Nebennieren zählen zu den Jodspeicherorganen und sind auf eine regelmäßige Jodzufuhr angewiesen.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2019 lesen.

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