Kerne, Schalen, Stiele – Die ganze Vitalkraft von Obst & Gemüse nutzen

Von Zitronen-, Kiwi- und Wassermelonenschalen über Avocadokerne, Mangoldstiele und Broccolistrünke bis hin zu Karotten-, Radieschen- und Kohlrabiblättern: Vieles, was wir gedankenlos wegwerfen, ist essbar und oft sogar gesünder als die üblicherweise verwendeten Gemüse- und Fruchtanteile.

 Wer sich bewusst damit auseinandersetzt, welche Teile von Obst und Gemüse tatsächlich gegessen werden können, kann gesundheitlich enorm davon profitieren und nebenbei Geld und eine Menge an Abfall sparen.

Dass wir oft gerade das Beste wegwerfen, liegt vor allem daran, dass sich viele der wertvollen Inhaltsstoffe meist in der Schale, in den Kernen oder Blättern befinden, die aus reiner Gewohnheit entsorgt werden. Auch fehlt oft die Kenntnis, wie diese zubereitet und in die Speisen integriert werden können. Bei konventionell angebauten Produkten, bei denen sich die meisten Umweltgifte in der Schale befinden, ist es natürlich besser, sie nicht zu essen. Wir sollten die Schalen deshalb ausschließlich von Produkten biologischer Herkunft konsumieren.

Zu achten ist auch darauf, maßvoll und nur so viel einzukaufen, wie wirklich benötigt wird, denn nur erntefrisches Obst und Gemüse verfügen über die ganze Bandbreite der wertvollen Inhaltsstoffe. Genaue Angaben bezüglich der Konzentration einzelner Inhaltsstoffe sind allerdings nicht immer möglich, weil diese je nach Sorte, Anbaugebiet und Erntezeitpunkt variieren.

Wenn man dann auch wirklich alles, was genießbar und gut ist, verwendet, ergeben sich viele neue kreative Möglichkeiten, und man muss seltener wieder einkaufen. So sollte keine Zitronenschale mehr weggeworfen werden, weil gerade dort die wertvollen Inhaltsstoffe in ihrer konzentriertesten Form stecken. Ebenso Zwiebelschalen, die man zwar nicht direkt essen, aber beispielsweise in einer Suppe mitkochen und vor dem Servieren wieder entfernen kann.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2016 lesen.

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