Kinder, raus in die Natur!

Wenn Kinder den Regen, das Feuer, den Matsch, den Wald, den Strand, die Berge erforschen, gehen hinter einer Welt viele weitere Welten auf. Unmittelbar und intensiv erleben sie die Gesetzmäßigkeiten der Natur – und wie sie als Lehrerin wirken kann.

Die meisten Menschen möchten im Einklang mit der Natur leben, und so wünschen sich viele Eltern, dass ihre Kinder sich als Teil des Ganzen und nicht getrennt vom Reich der Pflanzen und Tiere erleben können. Einige Urvölker dieser Erde kennen diese Trennung nicht. Manche leben bis heute nach Naturgesetzen, die ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen herstellen, die auch dem heutigen modernen Menschen bei der Bewältigung globaler Aufgaben dienen können. Um sich diese Potenziale zu erschließen, muss man keineswegs wie unsere steinzeitlichen Vorfahren leben. Wichtig ist allein die Erkenntnis, dass die handwerklichen und geistigen Fertigkeiten einzelner Urvölker und die Natur als Partnerin und Lehrerin einen Wissens- und Erfahrungsschatz bereithalten, den wir als Erbe annehmen und für uns nutzen können.

Zu diesem Zweck wurden sogenannte Wildnisschulen ins Leben gerufen. Deren wichtigstes Anliegen ist es, bei Kindern und Erwachsenen die Neugier und Begeisterung für die Natur zu wecken, achtsam zu werden für Pflanzen, Tiere und Elemente. Durch das intensive Erfahren in der Natur werden unmerklich alle Sinne angeregt, und der Wunsch erwacht, selbst aktiv zu werden und zu entdecken, was sich an Wundern in der Natur verbirgt.

 

   •    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2011 lesen.

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