Körpertambura – Klangmassage zur Tiefenentspannung und Heilung

Die Behandlung mit Klängen ist bis ins 19. Jahrhundert traditionell Bestandteil der Medizin gewesen. Man wusste, dass unser Körper ein Resonanzraum ist, der sehr sensibel auf Schwingungen von Klanginstrumenten reagiert. Die Körpertambura, die direkt auf den Körper gelegt wird, ist ein solches Musikinstrument – ihre harmonischen Klänge und feinen Vibrationen lösen nicht nur eine Tiefenentspannung aus, sie werden auch in der begleitenden Therapie schwerwiegender Erkrankungen verwendet, etwa bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung, Krebs und sogar bei Patienten auf Intensivstationen sowie im Wachkoma. Das heilsame Saiteninstrument, das im Jahr 2002 entwickelt wurde und seither von Musik- und Psychotherapeuten sowie Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen benutzt wird, ist inzwischen weltweit im Einsatz.

 Alles in unserem Organismus schwingt. Jedes Lebewesen, jeder Planet, ja der ganze Kosmos ist in Schwingungen gehüllt. Und so kommt es, dass Klänge, von welcher Quelle auch immer, uns tief berühren. Tönen, Singen oder Mantren chanten – immer handelt es sich um heilsame Klänge, die ihren Weg wellenartig bis in unser Innerstes finden. Die Musik- und Klangtherapie sind Methoden, die sich diesen intensiv heilenden Effekt zunutze machen.
Ein neu entwickeltes Klanginstrument ist die Körpertambura, die direkt an oder auf den Körper gelegt werden kann und dort tief entspannend und sanft stimulierend wirkt. Mit dem Entwurf dieses Saiteninstruments eröffnete der Berliner Pädagoge, Musiktherapeut und Instrumentenbauer Bernhard Deutz eine neue Ära der Klangtherapie.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2019 lesen.

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