Kreativität und Begeisterung: Freude am Lernen – ein Leben lang

Lernen kann so beglückend sein, dass wir gar nicht genug davon bekommen können. Doch wir leben in einer Gesellschaft, in der die Begeisterungsfähigkeit für Neues vielfach verloren ging. Eine Gesellschaft, in der den Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen die Freude am Lernen gründlich verdorben wurde.

Der bekannte Hirnforscher und Pädagoge Gerald Hüther plädiert für das Anfachen des Begeisterungsfunkens in jedem von uns. Erst durch dieses Feuer können wir unser Potenzial richtig entfalten und zu dem werden, was wir sein könnten.

Das Interessanteste, was unser Gehirn leisten kann, ist das Lernen. Im Grunde genommen lernen wir niemals etwas ganz Neues, denn unsere Nervenzellen haben längst Vernetzungen aufgebaut, wenn wir auf die Welt kommen. Bereits vor der Geburt wird Nervenzellen-Vernetzungsmaterial bereitgestellt, sogar viel mehr, als wir es tatsächlich benötigen. Im Laufe unseres Lebens werden diese Vernetzungen immer weiter ausgebaut. Es ist fast wie ein Wunder, wie schön alles arrangiert ist und sich weiterentwickelt.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2014 lesen.

Kommentare

Samstag, 27.09.2014 16:59 | Sophie
Wow! Ich muss sagen, dieser Artikel ging mir nahe. Ich habe mich an vielen Stellen stark damit identifizieren können, da ich in der Schule große Probleme in Mathe hatte und genau wie beschrieben dicht gemacht habe, wenn es darum ging. Ich habe am Ende noch nicht einmal mehr aufgepasst im Unterricht, sondern einfach weggehört, gemalt oder aus dem Fenster geschaut. Ich finde, der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf, wie man so schön sagt. Man darf Kindern nicht die Begeisterung nehmen. Sie müssen sich entfallen können und Spaß dabei haben.

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