Küchenheld Knoblauch: Schützt Herz und Gefäße - und schmeckt

Er gibt nicht nur vielen Gerichten die richtige Würze, Knoblauch hält obendrein Herz und Gefäße gesund, stärkt das Immunsystem und soll Krebs vorbeugen. Eine ganz besondere Delikatesse ist der schwarze Knoblauch – er besitzt zudem eine große Heilwirkung, und man riecht ihn so gut wie nicht.

 Als eine der ältesten Kulturpflanzen wurde Knoblauch bereits vor 5.000 Jahren in Zentralasien angebaut und erreichte im Altertum über Vorderasien auch die restliche Welt. Vor allem das alte Ägypten galt als wahre Hochburg der Lauchzwiebel: Hier wurde den Pharaonen Knoblauch als heilige Pflanze mit ins Grab gegeben. Ein alter ägyptischer Papyrus erwähnt den Knoblauch zur Geburtshilfe und die Sklaven erhielten die Knolle als Energielieferanten für den Pyramidenbau. Als man ihnen ihre täglichen Rationen kürzen wollte, zettelten sie den ersten bekannten Streik der Geschichte an – denn für sie war das Zwiebelgewächs ein Allheilmittel. So sollen sie mit Knoblauchtinkturen unter anderem Wunden, Pilzerkrankungen und Knochenbrüche behandelt haben. Auch bei den Griechen und Römern gab man den Athleten Knoblauch zur Steigerung ihrer Ausdauer.

Bei vielen Bergarbeitern war es Tradition, stets eine Knolle bei sich zu tragen – zum Schutz vor den bösen Geistern, die im Stollen hausten. Nicht zu vergessen der massenhafte Einsatz der Lauchzwiebel gegen Werwölfe und Vampire im mittelalterlichen Europa – mit mehr oder minder gutem Erfolg.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2018 lesen.

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