Kurkuma: Die gelbe Heilwurzel – viel mehr als ein Gewürz

Längst hat die Würze der Kurkumapflanze bei uns von Indien her Einzug gehalten, ist sie doch wichtiger Bestandteil im Currypulver und in der bekannten Worcestersauce. Doch mittlerweile hat man auch erkannt, dass sie eine Heilpflanze im besten Sinne ist, zum Beispiel durch Studien zu ihren krebsabwehrenden Inhaltsstoffen.

 Die Strahlen der Sonne haben den Teil der Pflanze, der wir das leuchtend gelb-orange-farbene Gewürz verdanken, nie berührt. Die Wurzel, das sogenannte Rhizom, gedeiht nämlich in der Tiefe der Erde. Curcuma longa (Gelbwurz) zählt zu den Ingwergewächsen und ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Currygewürzes. Im Ayurveda werden dem Kurkuma die Geschmacksrichtungen bitter, scharf und herb zugesprochen.

Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch, hat große Blätter und rosafarbene oder auch gelbe wunderschöne Blüten. Im Boden treibt sie weitverzweigte Wurzelstöcke. Der Ernte findet im Winter statt, wenn die oberen Teile der Pflanze welk geworden sind. Dann werden die Wurzeln kurz in kochendes Wasser getaucht und an der Luft getrocknet. Dabei verteilt sich ihr gelber Farbstoff über das gesamte Rhizom.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2013 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld