Lärm im Ohr: Tinnitus – was hilft?

Geräusche im Ohr sind nicht gefährlich und doch bringen sie Betroffene oft an den Rand der Verzweiflung. Tinnitus ist komplex und sehr individuell. Dementsprechend gibt es nicht die eine Therapie gegen das Ohrgeräusch. Vielmehr wird mittlerweile eine individuelle Mischung an Behandlungen für aussichtsreich gehalten.

 Es pfeift oder rauscht im Ohr, man atmet tief ein, entspannt und der Ton verklingt wieder. Wohl jeder hat diese Situation in Stresszeiten schon erlebt und ist erleichtert, dass das Übel wieder so schnell verschwindet, wie es gekommen ist. Bei Tinnitus-Patienten jedoch bleiben diese Geräusche auf Dauer. Sie verselbstständigen sich im Gehirn und können den Betroffenen zermürben. Dabei ist jeder Tinnitus individuell: Der Ton kann laut klingeln, tief brummen, rauschen wie das Meer, zirpen wie eine Grille, regelmäßig klicken, aber auch quälend quietschen wie ein bremsender ICE.

Laut der europaweit größten Selbsthilfeorganisation Deutsche Tinnitus-Liga e. V. kommt ein hoher Pfeifton am häufigsten vor. Mal ist nur ein Ohr betroffen, mal beide. Für Außenstehende ist das Leid nicht immer leicht nachzuvollziehen, denn die individuelle Geräuschkulisse im Kopf von Tinnitus-Betroffenen entsteht ohne äußere Schallquelle. In der Stille oder beim Einschlafen ist der Zustand besonders schwer zu ertragen, denn ohne Umgebungsgeräusche treten die störenden Geister oft übermächtig auf. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2018 lesen.

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