Lebensmittel-Verschwendung – Es geht auch anders!

Die Erkenntnis ist nicht neu: Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Das tatsächliche Ausmaß der Verschwendung ist schockierend: Die Hälfte der für den menschlichen Verzehr geernteten und produzierten Lebensmittel landet auf dem Müll! Eine empörende Situation, die die Menschen weltweit nach neuen Konzepten suchen lässt.

Es sind Bilder, die niemand von uns sehen will und denen wir dennoch nicht entkommen: Kinder mit Hungerbäuchen am Horn von Afrika, verzweifelt weinende Mütter, die ihre Babys nicht stillen können, verdurstendes Vieh, verdorrtes Land. 750.000 Menschen sind – allein in dieser Region – vom Hungertod bedroht. Hilfsorganisationen rufen zu Spenden auf – und Deutschland spendet. Große und kleine Beträge gegen das schlechte Gewissen, das uns Wohlstandsbürger immer mal wieder überfällt – wenn wir das angetrocknete Pausenbrot, den gerade erst abgelaufenen Joghurt, den Apfel mit Druckstellen, den etwas unansehnlichen Salatkopf und die Reste vom gestrigen Eintopf heimlich, still und leise im Mülleimer entsorgt haben. „Das mache ich ja nicht ständig“, beruhigen wir uns dann gerne. „Auf das bisschen Abfall kommt es ja nicht an.“ „Morgen muss ich eh wieder einkaufen.“ „Frisch schmeckt es dann doch besser.“

Auf eine Gurke, auf eine Tomate und auf einen kleinen Kanten Brot kommt es wohl wirklich nicht an. Tatsächlich aber haben Landwirte, Lebensmittelindustrie, Groß- und Einzelhandel – und auch wir Verbraucher – die Verschwendung längst zu einem Teil des globalen Wirtschaftssystems gemacht!

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2012 lesen.

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