Leise Töne für laute Zeiten

Die besten Geschichten erzählt immer noch das Leben selbst. Facettenreich entfalten sie sich mitten im Alltag, manchmal scheinbar so gewöhnlich, dass sie kaum beachtet werden. Doch banal sind sie keineswegs, denn hinter diesen kleinen Geschichten verbergen sich Gleichnisse.

 Herbststimmungen haben ihren ganz eigenen Zauber. Der Dichter Rainer Maria Rilke ließ sich davon ergreifen. „Die Blätter fallen“, heißt es in seinem berühmten Herbstgedicht, „fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten …“ Zu Rilkes Zeit durften die fallenden Blätter in aller Ruhe zur Erde sinken und dort langsam vermodern. Heute aber marschieren gleich die Laubbläser auf, welche die Blätter aufwirbeln, herumschleudern und dabei einen ohrenbetäubenden Lärm verursachen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2014 lesen.

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