Lesen als Medizin – Wie Worte unsere Seele heilen

Bücher können Trost schenken, Mut machen, Spiegel vorhalten, Zuflucht sein, Perspektiven ändern, Sinn stiften, Leidenschaft entfachen – wer hat es nicht selbst erfahren? Bücher entfalten mitunter eine magische Kraft, die uns im Innersten berührt. Aber wie funktioniert diese rezeptfreie Medizin? Andrea Gerk hat Antworten gesucht und begab sich dazu in Kliniken und Klöster. Sie hat sich von Bibliotherapeuten Romane verschreiben lassen, hat Schriftsteller befragt und unzählige Bücher gewälzt. NATUR & HEILEN sprach mit der Autorin und ging mit ihr auf Spurensuche.

Sprache kann ein Spiegel sein, sie kann einen auch in die Lage versetzen, sich mit den Augen eines anderen zu sehen. Insofern kann Literatur ein Erkenntnisinstrument sein für die eigene Wahrnehmung, das eigene Leid, aber sie kann auch Empathie, also Einfühlungsvermögen, wecken.
Bibliotherapie ist eine Therapieform, die sich auf das Lesen stützt und mit gestalteter Sprache arbeitet. Das kann ein Gedicht, ein Roman oder eine Liebesgeschichte sein. Es ist das Lesen und das, was beim Lesen oder auch beim Hören von Geschichten passiert und einen therapeutischen Prozess in Gang setzt. Das kann im Rahmen einer Gruppe sein oder im Gespräch zwischen einem Patienten und dem Therapeuten.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2015 lesen.

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