Lichtverschmutzung – Gefahr für Mensch & Umwelt

Über Umweltschutz im Allgemeinen wird viel geredet, doch kaum jemand macht sich Gedanken über das Phänomen der Lichtverschmutzung. Dabei zeigt der Blick auf die Erde aus dem Weltall: Der heutige Lichtsmog ist immens - und bisher noch kaum verankert im politischen Diskurs über umweltrelevante Themen. Ökologen schlagen längst Alarm, denn die Lichtverschmutzung verändert erwiesenermaßen unser Ökosystem nachhaltig und gefährdet Menschen, Tiere und Pflanzen.

 Wie ein Dirigent steuert die Sonne das Wetter, das Klima, Wachstum und Dürre sowie die biologischen Rhythmen der Tiere und Pflanzen. Hell folgt auf Dunkel, Dunkel auf Hell, Wärme auf Kälte - und das in einem Rhythmus von 24 Stunden sowie im Wechsel der Jahreszeiten. Ohne die Rhythmisierung durch den Lichtspender Sonne kommt das System durcheinander. Tagaktive Tiere brauchen die Dunkelheit zum Schlafen und Regenerieren, nachtaktive Tiere - ca. 30 % der Wirbeltiere und mehr als 60 % der Wirbellosen - benötigen sie für die Nahrungssuche und Fortpflanzung. Auch Pflanzen sind auf den Rhythmus von Helligkeit und Dunkelheit für die Fotosynthese angewiesen, bei der Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt wird.

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2020 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld