Lipome – Ganzheitliche Therapien bei gutartiger Fettgeschwulst

Die Lipom-Erkrankung wird in der Schulmedizin als eine „gutartige und langsam wachsende Krankheit, die nur kosmetische Probleme verursacht“ betrachtet. Nicht selten jedoch bedeuten ein oder mehrere Lipome für den Betroffenen einen Leidensweg, der sich auch auf der seelischen Ebene niederschlagen kann.

Lipome sind unsymmetrische Fettgewebsvermehrungen, die einzeln oder in Gruppen (multipel) auftreten können. Sie entstehen im Bindegewebe bzw. Unterhautzellgewebe, wachsen sehr langsam und werden von einer meist dünnen Kapsel umgeben. Höchst unterschiedlich ist ihre Größe: Sie können wenige Millimeter klein bleiben, aber auch bis zur Größe eines Apfels anwachsen. Ihre Farbe ist gelb, die Konsistenz meist weich. Histologisch unterscheiden sie sich kaum von normalem Fettgewebe. Lipome treten bevorzugt an Nacken, Rücken, Armen, Bauch und Beinen (Oberschenkelinnenseite) auf. In seltenen Fällen kommen sie in Muskeln und inneren Organen vor. Je nachdem, wo ein Lipom wächst, merkt man oft lange Zeit gar nichts von dessen Existenz. Wer darüber streicht, spürt unter der Haut einen runden, weichen Knoten, den man hin- und herschieben kann. Normalerweise verursachen Lipome keinerlei Beschwerden, nur wenn die Fettgewebsvermehrung durch ihr Wachstum eine Irritation der Nerven verursacht, kann es zu ständigen Schmerzen, Kribbeln oder Pelzigkeit führen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2011 lesen.

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