Matrix-Rhythmus-Therapie – Durch Mikrovibrationen die Heilkräfte aktivieren

Die menschliche Muskulatur pulsiert und sorgt auf diese Weise für eine optimale Ver- und Entsorgung der Körperzellen über die extrazelluläre Flüssigkeit. Geraten die feinen Mikrovibrationen jedoch aus dem Takt, funktioniert die Zellversorgung nur noch eingeschränkt – verschiedenste Krankheitssymptome sind die Folge. Genau hier setzt die Matrix-Rhythmus-Therapie an: Mithilfe von sanften Vibrationen im Bereich der Alpha-Frequenz synchronisiert sie die Schwingungen der Muskulatur und aktiviert so zahlreiche Regenerationsprozesse. Insbesondere bei Erkrankungen des Nerven-, Stütz- und Bewegungssystems, aber auch in der Rehabilitation nach Unfällen oder im Sport erzielt sie teils verblüffende Erfolge.

 Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist eine an der Muskulatur ansetzende Schwingungstherapie. „Historisch betrachtet kann sie im weitesten Sinne als Weiterentwicklung der klassischen Vibrationsmassage angesehen werden“, erklärt Dr. Ulrich Randoll, der diese Methode ursprünglich entwickelt hat. Ulrich Randoll studierte Humanmedizin und Zahnmedizin, hospitierte in verschiedenen Kliniken in Deutschland und der Schweiz und ging 1989 schließlich als Assistenzarzt in die Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dort begegnete er Krebspatienten, deren Tumore im Mund-Rachen-Bereich bereits so groß waren, dass bei einer operativen Entfernung kaum noch eine Überlebenschance bestanden hätte. „Aus diesem Grund“, berichtet Ulrich Randoll, „zielte man seinerzeit in Erlangen nicht mehr auf die sofortige Beseitigung der Tumorzellen ab, sondern versuchte, die Ursache ihrer Entstehung und ihr Wachstum zunächst über die extrazelluläre Matrix zu beeinflussen.“

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2021 lesen.

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