Mehr Lebensenergie mit der Organuhr

Seit wann können das Herz oder die Leber die Uhr lesen? In der Traditionellen Chinesischen Medizin geht man seit Jahrtausenden davon aus, dass jedes Organ in einem Rhythmus von 24 Stunden seine eigene Zeit hat, in der die Lebensenergie verstärkt fließt – oder nur minimal aktiv ist. Körperliche und seelische Schwächen lassen sich nach dieser inneren Uhr vielfach einem Organ zuordnen und wieder in die Balance bringen.

Alles in der Welt ist in den Rhythmus der Natur eingebunden – vom Großen in Form von kosmischen Zyklen, Jahreszeiten, Tageszeiten bis hin zum Kleinen in Form unseres Herzschlags und der Atmung. Der Lauf der Erde um die Sonne bestimmt unser Jahr, der Lauf des Mondes um die Erde den Monat, die Drehung der Erde um sich selbst den Tag.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Lehre von der uns umgebenden und innewohnenden Energie, den Kreisläufen, den Rhythmen und dem Wandel zwischen der aktiven Yang-Kraft und der passiven ruhigen Yin-Kraft allgegenwärtig. In einem stetigen Wechsel dieser zwei gegensätzlichen, jedoch sich ergänzenden Kräfte Yin und Yang folgen die Einheiten des Lebens kontinuierlich aufeinander. Das dabei treibende Element sind die Energien und Kräfte, die unaufhörlich ineinander übergehen und sich abwechseln. Jeder Höhepunkt läutet den Beginn eines Abstiegs und jeder Tiefpunkt den Beginn eines Aufstiegs ein. Wellen schwellen an und türmen sich auf, um dann zu brechen und sich erneut aufzubauen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2016 lesen.

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