Menschen unter uns – Mit Gartenarbeit aus der Depression

„Lernen Sie, mit Abschieden umzugehen“, sagten die Therapeuten zu Karin Rathgeber. Doch die Depression blieb. Bis sie in den Garten ging. Jeden Tag. Das ganze Jahr.

 „Ideen und Pläne sind wie Pflanzen. Eines Tages werden sie Früchte tragen“. Dieses Sprichwort eines anonymen Verfassers kommt Karin Rathgeber oft in den Sinn. Sie denkt dann, dass auch sie lange eine Idee gehabt hat, die zunächst mehr so etwas wie ein naiver Traum zu sein schien: In einem riesigen Garten sah sie sich stehen – vollkommen eins war sie mit der sie umgebenden Natur. Zwar war der Garten vor ihrem Haus am Stadtrand zu diesem Zeitpunkt alles andere als klein, aber dennoch eben ein eher gewöhnlicher Garten, der bei Zäunen und einer ausladenden Magnolie endete.

Eines Tages, vor vier Jahren, sprach die Nachbarin sie an: Sie wolle ihr Grundstück verkaufen. Unerträglich war die Vorstellung, bald in nur wenigen Metern Entfernung durch einen Neubau dringend benötigten Lebensraum für Tiere und Pflanzen im Münchner „Speckgürtel“ zu verlieren. Andererseits gab es schon vom ersten Moment an diese Ahnung, dass die Situation auch eine Chance sein könnte …

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2018 lesen.

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