Miso – Gesunde Paste für Genießer

Noch vor rund 2500 Jahren war sie das reinste Luxuslebensmittel. Die Sojabohnenpaste, unter den Namen Hisio oder Chian bekannt, stand nur auf dem Speiseplan wohlhabender chinesischer Aristokraten. Eine der vielen Legenden, die sich um dieses Sojaprodukt ranken, besagt, dass es ein besonderes Geschenk der Götter an die Menschen sei.

Als vor etwa 1500 Jahren buddhistische Mönche die Paste nach Japan importierten, bekam sie den Namen „Miso“ und erfreute fortan die Geschmacksknospen der Menschen im Land der aufgehenden Sonne. Die japanische Mythologie sieht in Miso einen Garanten für Langlebigkeit und Gesundheit, die Paste wird in Liedern besungen und in Gedichten verehrt.

Überraschend früh fand Miso seinen Weg nach Europa. Die ersten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1597. Der Florentiner Francisco Carletti, ein überaus gebildeter Weltreisender, lernte Miso während seines zweijährigen Aufenthaltes in Japan kennen, und schrieb in seinen Memoiren ebenso begeistert wie fundiert über dessen Herstellung.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Februarheft 2012 lesen.

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