Mit Corona aufwachsen – Was Kinder belastet, was ihnen hilft

Lockdown statt Entdeckungsdrang, Social Distancing statt Begegnung, Homeschooling statt Schulalltag: Die Pandemie hat das Leben von Millionen Kindern und Jugendlichen stark gedrosselt. Psychische Belastungen bei Heranwachsenden haben dadurch in den letzten 18 Monaten deutlich zugenommen – von Ängsten und Sorgen bis hin zu Aggressivität, Essstörungen und Suizidgedanken. Die Berliner Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. Claudia Schmidt-Troschke schildert, was die mit Corona einhergehenden Einschränkungen für die verschiedenen Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen bedeuten – und welche Initiativen Eltern und offizielle Stellen ergreifen können, um nicht wieder in die gleiche Situation zu geraten.

 Hanna ist 11, als ihr Leben immer mehr ins Stocken gerät. Die Schule schließt, Unterricht gibt’s über Wochen nur am Rechner. Dann mal Wechselunterricht, mal nicht, Maskenpflicht, Sport und Hobbys fallen aus. Fast keine Freunde mehr treffen, die Großeltern sowieso nicht, ein Leben auf Distanz, kaum Nähe, kaum Berührung: Draußen ist Corona, schon seit einem Jahr. Erste, zweite, dritte Welle ... Drinnen, in ihr, wird alles immer grauer, schwärzer, gleichgültiger. Nichts macht Hanna mehr Freude, ist ja eh kaum noch etwas möglich. Was mal ihr Alltag war und selbstverständlich, rückt in immer weitere Ferne. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2021 lesen.

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