Morbus Sudeck: Rätselhafte Gelenkschmerzen - was tun?

Sie ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern, geht mit starken, anhaltenden Schmerzen meist an Händen oder Füßen einher und ist nur schwer zu diagnostizieren – Morbus Sudeck. Der Leidensweg Betroffener ist oftmals lang, die körperlichen Einschränkungen können massiv sein bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Doch es gibt gute Heilungschancen, wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird.

 Die Sudecksche Erkrankung gibt den Wissenschaftlern seit ihrer ersten Beschreibung Rätsel auf. Wahrscheinlich ist zum ersten Mal im Jahre 1864 die Rede von diesem Gesundheitsproblem in einem Bericht über verwundete Soldaten im amerikanischen Bürgerkrieg. Doch präzise untersucht und formuliert wurde die Krankheit erst 1900 durch den Hamburger Chirurgen Paul Sudeck (1866–1945). Er nannte die Beschwerden auch „Entgleiste Heilentzündung“, ein Begriff, der das Ausmaß der rätselhaften Symptomatik gut erfasst. Denn in der Mehrheit der Krankheitsfälle klingen nach einer Verletzung – zum Beispiel eine gelenknahe Fraktur an Hand oder Bein – die Beschwerden nicht ab, wie man es eigentlich erwarten würde, sondern sie werden im Gegenteil intensiver und entgleisen im Laufe der Phasen immer mehr, wenn sie unbehandelt bleiben.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2013 lesen.

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