Morgen-Yoga: Mit Schwung in den neuen Tag

„Morgenstund’ hat Gold im Mund!“ Stimmt: Der junge Tag hält viele Kostbarkeiten für Geist und Gemüt bereit. Und für den müden Körper gilt ebenfalls: Frühsport und Yoga am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen.


Wenn die kühle Morgenluft nach Elan und Tatendrang riecht, sollte man sich
davon ruhig anstecken lassen und gleich nach dem Aufstehen mit Bewegung wertvolle Energie für den ganzen Tag tanken. Wer den Puls nämlich schon in aller Frühe in die Höhe treibt, der darf in puncto Konzentration, Kreativität und mentale Belastbarkeit mit wahren Höhenflügen rechnen – den ganzen Tag über.

„Bewege deinen Körper – dein Geist wird folgen!“ lautet das Geheimnis von Freude im Alltag. Frühsport hat nämlich erwiesenermaßen eine positive Auswirkung auf unsere Stimmung. Die Ursache hierfür ist einfach: Bewegung regt die Produktion bestimmter Hormone an, die für ein seelisches Gleichgewicht und für den Stressabbau im Körper verantwortlich sind. Startet man mit einem solchen Hormonniveau in den Tag, prallen die Tücken des Alltags automatisch an einem ab. Die oft zitierten „Glückshormone“, also die Endorphine, die auch beim Sport (vor allem bei extremen Sportarten) ausgeschüttet werden, sind damit übrigens nicht gemeint. Denn diese Hormone sind dem Ursprung nach für die Schmerz- und Hungerregulation zuständig. Das endorphine System wird also nur in Notfallsituationen aktiviert – und nicht, um einen Glücksrausch zu erzeugen. Frühsport sollte jedoch keine Überforderung für den Körper darstellen, sondern stets so dosiert werden, dass eine gewisse Leistung erbracht wird, ohne dabei das Notsystem anzuzapfen. Ein seelisches Wohlgefühl stellt sich nur durch ein moderates Training ein, das auf lange Sicht und regelmäßig absolviert wird. Das schnelle Glück ist mit morgendlicher Bewegung also nicht zu holen – langfristige Lebensfreude dagegen schon. Ein weiterer Bonus der frühen Bewegung: Sie verbrennt überflüssige Kilos auf höchst effektive Weise. Am frühen Morgen sind die energieliefernden Kohlenhydratspeicher noch leer, sodass der Körper die nötige Power direkt aus den Fettdepots an Hüfte und Bauch holen muss.

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