Mut zur Initiative! (2. Teil) – Wie eigenes Handeln die Welt verändern kann

Die Saat für einen lebenswerten Planeten wird immer dann gelegt, wenn Aktionen zur Verbesserung der unmittelbaren Lebensqualität entwickelt werden.

 „Sei du selbst die Veränderung,

die du dir wünschst für diese Welt.“

 (Mahatma Gandhi)

 Mit sozialen Projekten und Initiativen, die die Lebensqualität in Ballungszentren verbessern sollen, wollen die modernen „Davids“ eine neue Realität schaffen. Auf ihrer Prioritätenliste stehen ganz oben die Nachbarschaftshilfe, das Teilen von Lebensmitteln und das gemeinsame Bewirtschaften von Grünflächen.

Die Gesellschaft verändern

Die EinDollarBrille – Lesehilfe für alle

Eigentlich müsste es eine Brille geben, die sich auch Menschen leisten können, die von nur einem Dollar oder weniger am Tag leben müssen und bis heute keinen Zugang zu Sehhilfen haben, dachte sich Martin Aufmuth. „Seit ich denken kann, fand ich es ungerecht, dass es uns so gutgeht und Menschen in anderen Ländern nicht. Das Einzige, was uns unterscheidet, ist der Ort unserer Geburt.“ Aufmuth begann zu forschen, wälzte eine Unzahl an Patenten, experimentierte mit verschiedenen Materialien. Schließlich lag sein Wunschobjekt vor ihm: die EinDollarBrille, bestehend aus einem leichten und stabilen Federstahlrahmen, in den vorgeschliffene Brillengläser eingeklickt werden. Der Clou: Aufmuth konstruierte auch eine „Biegemaschine“, damit Menschen vor Ort die Brille selbst herstellen können, ganz ohne Strom. Seinen ersten Einsatz hatte der pfiffige Erfinder 2012 in Uganda, wo er das erste Team einheimischer Arbeiter ausbildete und rund 500 Menschen mit Brillen versorgte.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2016 lesen.

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