Myokine – die heilsamen Botenstoffe unserer Muskeln

Wir dachten, unsere Muskeln bis ins Kleinste erforscht zu haben, und doch kamen in den letzten Jahren Experten zu dem Schluss: Unsere Muskulatur ist ein unterschätztes Organ. Werden unsere Muskeln bewegt, produzieren sie heilsame Botenstoffe, die im gesamten Organismus positiv wirken: die Myokine.

 Sport hat viele gute Eigenschaften. Er senkt das Risiko für Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und Osteoporose sowie für Darm- und Brustkrebs. Und: Er verlängert das Leben! Mindestens drei bis vier Jahre lebt man länger, wenn man regelmäßig Sport betreibt. Durch körperliches Training trägt man einerseits zum Muskelaufbau bei: Es wachsen neue Muskelfasern, der Muskelquerschnitt wird größer. Gleichzeitig baut der Körper Fett ab, der Kreislauf wird angeregt, und die Knochen werden gekräftigt. Auch das Immunsystem wird widerstandsfähiger. Selbst Schlafprobleme können sich durch regelmäßiges körperliches Training verbessern, da sich die Sauerstoffaufnahme im Schlafzentrum des Gehirns erhöht. Der restliche Körper bekommt ebenfalls mehr Sauerstoff, Glückshormone durchfluten ihn. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2019 lesen.

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