Mythos Ginkgo – Eine Heilpflanze besiegt die Zeit

Das Ginkgo-Präparat Tebonin ist das meistverkaufte Heilpflanzenpräparat Deutschlands gegen das ewige Vergessen. Zugleich wird aber vor diesem Baum gewarnt, denn er gilt als blutverdünnend und blutungsfördernd. Alle Fachbücher enthalten entsprechende Warnungen für seine Anwendung. Doch nun verändert eine aktuelle Studie diese Vorgaben.

Nicht nur Goethe war ihm schier verfallen. Menschen verehren und bestaunen ihn allerorten seit Jahrtausenden. Als Heilmittel gehört er zu jenen, die als am besten erforscht gelten: Ginkgo biloba – ein lebendes Fossil aus der Zeit des Jura, erdgeschichtlich also rund 200 Millionen Jahre alt. Seine ursprüngliche Heimat sind China und Japan. Die ältesten Exemplare in China werden auf 1200 Jahre geschätzt! In Weimar gibt es, auf den Spuren Goethes wandelnd, auch ein Ginkgo-Museum, und am Weimarer Fürstenhaus, der heutigen Hochschule für Musik, steht ein viel bewunderter etwa 200 Jahre alter Ginkgobaum. Dieser uralte, die Zeit und Evolution geradezu negierende Baum ist ausgestattet mit perfekten Überlebensstrategien, durchdrungen von sensibler Kraft und von ästhetischer Schönheit. Nicht umsonst wird er auch als Mythos bezeichnet. Der Ginkgo ist der einzige Überlebende einer ganzen Pflanzenklasse, die von der Trias bis zur Kreidezeit eine große Formenfülle aufwies.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2012 lesen.

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