Mitochondriale Dysfunktion – Wenn dem Körper der Treibstoff ausgeht

Die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien, versorgen unseren Organismus mit der Energie, die er für alle Prozesse wie Atmung, Herzschlag, Hirnfunktion, Verdauung oder die Nutzung der Muskulatur braucht. Können die Mitochondrien ihre wichtige Aufgabe als Energielieferanten durch störende Faktoren nicht mehr optimal ausführen, bildet sich schleichend ein Prozess, der mitochondriale Dysfunktion genannt wird und der das Auftreten von Krankheiten begünstigt. Doch die gute Nachricht ist: Unsere körpereigenen Energiefabriken können mit den richtigen Maßnahmen wieder funktionsfähig gemacht werden.

 Damit der menschliche Körper reibungslos funktionieren kann, muss ausreichend Energie erzeugt werden. Diese Aufgabe übernehmen Organellen, die in jeder Körperzelle vorhanden sind, die sogenannten Mitochondrien. Sogar das Zellplasma von Haar- und Hautzellen trägt die Energieproduzenten in seinem Inneren. Einzige Ausnahme bilden die roten Blutkörperchen, die über keine Mitochondrien verfügen. Mitochondrien sind ungefähr so groß wie ein Bakterium, also zwischen 2 und 5 Mikrometer. Sie sind von einer Doppelmembran umhüllt, die aus einer glatten äußeren und einer stark gefalteten inneren Hülle besteht. Aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit gehen zahlreiche Wissenschaftler davon aus, dass Mitochondrien von Bakterien abstammen, die vor langer Zeit eine Symbiose mit dem menschlichen Körper eingegangen sind.

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2020 lesen.

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