Natürliche Antioxidantien – Jungbrunnen für unsere Zellen

Freie Radikale sind instabile Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Auf der Suche nach Ersatz binden sie sich an unsere Zellen, die durch diese Angriffe in ihrer Funktion gestört werden, schneller altern oder entarten. Zum Glück gibt es aber von der Natur vorgesehene Gegenspieler: die Antioxidantien.

 Freie Radikale befinden sich aufgrund eines fehlenden Elektrons in einem „unnatürlichen“ Zustand, den sie versuchen, schnellstmöglich auszugleichen – nämlich innerhalb von Sekundenbruchteilen nach ihrer Entstehung. Dabei bedienen sich diese unvollständigen Moleküle, Atome oder Ionen ungeniert an unseren Zellmembranen, unseren körpereigenen Proteinen oder an unserer Erbsubstanz – mit dramatischen Folgen für den Organismus. Auf diese Weise haben Freie Radikale einen mehr oder weniger starken Einfluss auf fast alle Krankheitsprozesse. Auch die meisten als altersbedingt bekannten Leiden und Erkrankungen werden von Freien Radikalen zumindest mitverursacht oder verstärkt.

Die chemische Reaktion, bei der Elektronen abgegeben und von einem anderen Stoff aufgenommen werden, nennt man Oxidation. Ein von einem Freien Radikal um ein Elektron gebrachtes Molekül wird selbst zu einem Freien Radikal, das heißt, es macht sich, nachdem es eines Elektrons beraubt wurde, nun auch seinerseits umgehend auf die Suche nach einem passenden Ersatz-Elektron – und so geht der Reigen munter weiter …

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2016 lesen.

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