Natürliche Antioxidantien – Vital-Kur für ein Wochenende

Das Altern ist ein komplizierter Vorgang. Nach einer Studie aus den 1950er-Jahren nahm man lange Zeit an, dass freie Radikale dafür verantwortlich sind. Im Gegensatz dazu galten Antioxidantien jahrzehntelang als Wunderwaffe und gesunde Gegenspieler der freien Radikale. Doch wissenschaftliche Studien der vergangenen Jahre zeigen: Wir brauchen beides – Antioxidantien und freie Radikale. Auf die Balance kommt es an!

 Viele Menschen wünschen sich, den Alterungsprozess aufzuheben – oder ihn zumindest aufzuhalten. Und nach der Theorie des amerikanischen Biogerontologen Denham Harmann in den 1950er-Jahren schienen die Verursacher des Alterns ausgemacht: schädliche, instabile freie Radikale. Sie sind unvermeidbare Nebenprodukte aller Stoffwechselvorgänge in unserem Körper und entstehen allein dadurch, dass wir atmen, essen und uns bewegen. Da sie lange Zeit im Verdacht standen, das Erbgut anzugreifen und Zellen zu zerstören, hielt man sie für die Nummer eins unter den Antreibern des Alterungsprozesses.

Doch aufgrund vieler Studien der vergangenen Jahre hat sich herausgestellt, dass dieser Prozess viel komplexer ist und die einseitige Verteufelung freier Radikaler dem vielschichtigen Phänomen des Alterns nicht gerecht wird. So gilt es mittlerweile als belegt, dass freie Radikale dem Körper nicht nur schaden – sie nutzen ihm auch. Ihre Bildung ist sogar notwendig! Insbesondere unser Immunsystem braucht freie Radikale, um Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger zu bekämpfen und geschädigte Zellen zu zerstören, die im Laufe der Zeit entarten könnten. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2019 lesen.

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