Naturgärten – Nischen für ein Leben in Fülle

Wie viele Chancen haben einheimische Pflanzen und Tiere in unseren Gärten? Eher wenig, sollte man meinen, angesichts puristischer Designergärten und vieler pflegeintensiver Exoten! Doch es gibt einen klaren Gegentrend – wahre Gartenliebhaber setzen auf Natur- statt auf Kulturgärten.

 Endlich Frühling! Die Tage werden länger, die Sonne wärmt wieder, die Bäume schlagen aus. Und die Gärtner freuen sich: Schneeglöckchen und Krokusse sind schon verblüht, höchste Zeit also, Primeln und Stiefmütterchen zu setzen! Wunderbar bunt leuchten sie in Beeten, Kübeln und Balkonkästen – wenn auch nur für ein paar Wochen. Dann welken die Primeln, und die Stiefmütterchen bekommen „lange Hälse“ und Blattläuse. Aber macht ja nichts, die Saison ist halt vorbei, die Frühblüher fliegen raus zugunsten von Geranien, Petunien, Begonien und was immer die Gartencenter im Sommer für den eifrigen Gärtner zu bieten haben. Naht der Herbst – ja, wir kennen es: Sommerblumen raus, Astern und Chrysanthemen rein. Und sind sie nicht winterfest, werden sie spätestens bis Allerheiligen durch Heidekraut und Silberblatt ersetzt. Und nicht vergessen: Laub fegen, Bäume und Sträucher stutzen, damit alles ordentlich aussieht! Klar, das ist der normale Jahreszyklus im Garten. Oder?

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2014 lesen.

Kommentare

Sonntag, 06.04.2014 20:14 | Heike Kuppelwieser
Ein sehr gelungener Beitrag. Der Naturgarten ist eine Lebensschule. Nachtrag zu weiteren Informationen: Für Samen und Saatenbestellung:
www.sativa-rheinau.ch

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