Naturmeditation - Slow Food für die Seele

Meditation und Naturerleben werden meist als getrennte Bereiche angesehen. Man meditiert im stillen Kämmerlein oder man geht im Wald spazieren – dann meist in Gespräche oder Gedanken vertieft. Wer sich jedoch darauf einlässt, in und mit der Natur zu meditieren, dem erschließt sich eine unerschöpfliche Quelle der Kraft, Freude und Erholung. Naturmeditation ist auch eine Zwiesprache der Seele mit sich selbst, denn Außen- und Innenwelt sind nicht voneinander getrennt.

„Einfach wieder schlendern ohne höh´ren Drang. Absichtslos verweilen in der Stille Klang. Einfach wieder schweben, wieder staunen und schwerelos versinken in den Weltengrund.“

So poetisch beschreibt der Liedermacher Konstantin Wecker das achtsame Gehen in der Natur. Ich habe das oft gehört und beklatscht, aber nur sehr selten ausprobiert. Normalerweise lege ich bei Wanderungen einen flotten Schritt vor und sehe das Gehen eher als Training. Wandere ich mit meiner Lebensgefährtin, sind wir stets in intensive Gespräche vertieft; gehe ich allein, kreisen die Gedanken in unaufhörlichem Selbstgespräch. Doch dann, zum Herbstanfang, entschloss ich mich, meine Gewohnheiten zu unterbrechen und es tatsächlich einmal mit dem „Schlendern“ zu versuchen.

 

 

 

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