Nervus vagus – Der Selbstheilungs-Nerv

Der Vagus ist Teil des vegetativen Nervensystems und wird im Allgemeinen auch als unser Ruhenerv bezeichnet. Ist sein weitverzweigtes System nicht in Balance, kann er Ursache verschiedenster Beschwerden sein – im Umkehrschluss können aber auch viele Dysbalancen über diesen geheimnisvollen Heiler reguliert werden. Dies wird mittlerweile von manuellen Therapeuten sowie in der Traumabehandlung genutzt. Einige Vagus-Übungen, die unsere innere Heilung anstoßen, können auch gut als Selbsthilfe angewendet werden.

  Unser turbulenter Alltag ist heutzutage fast durchweg von starken Herausforderungen geprägt, sei es im Beruf, im Privatleben oder in der Freizeit. Dabei handelt es sich meist nicht um äußere Stressoren, sondern um innere. Es ist nicht mehr der Säbelzahntiger, der unsere Vorfahren noch in die existentielle Not katapultiert hat, sondern wir leiden stattdessen an einem Leben in Ruhelosigkeit und Hektik, starker Konkurrenz und zu vielen „Baustellen“. So sehnen wir uns nach einem Zustand der Entspannung, der so gut wie nie eintritt. Meditation, Stille, Achtsamkeit uns selbst und anderen gegenüber, Genuss, Musik, Naturerlebnisse, Kuscheln mit dem Partner – häufig kommt diese Art, das Leben zu erfahren, zu kurz. Unser Rhythmus und die natürlichen Selbstheilungskräfte geraten dadurch aus dem Takt. Grundsätzlich ist der Taktgeber für diesen Zustand der Vagus – unser großer Nerv der Ruhe und Entspannung. Dieser größte Nerv des parasympathischen Systems sorgt für ein lebendiges Gleichgewicht und einen starken inneren Arzt.

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2019 lesen.

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