Neue Lebensmittel-Kennzeichnung – Wir möchten wissen, was wir essen!

Bei jedem Einkauf entscheiden wir, was daheim auf den Tisch kommt. Nur wer weiß, was hinter den Begriffen der Nahrungsmittel-Hersteller steckt, kann eine bewusste Entscheidung treffen, ob er das Produkt kaufen möchte oder nicht. Die seit Dezember 2014 in Kraft getretene Lebensmittel-Informationsverordnung der Europäischen Union soll Aufklärung für den Verbraucher bringen.

 Pro Jahr werden allein in Westeuropa etwa 10.000 neue Produkte von Lebensmittelherstellern „entworfen“. Das funktioniert jedoch nur mit Hilfs- und Zusatzstoffen wie Emulgatoren, Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Dickungsmitteln, Antioxidantien, Phosphaten, Geschmacksverstärkern, Schwefel- und Pökelsalzen, Säuerungs- und Backtriebmitteln, Stabilisatoren, Säureregulatoren, chemisch modifizierter Stärke, Schmelzsalzen und Hilfsstoffen, die sich der Kenntnis des Verbrauchers entziehen.

Die Zusatzstoffe in Lebensmitteln wurden durch die Europäische Union geprüft. Deshalb erhalten sie ein E vor ihrem Zahlencode, der sicherstellt, dass in allen Ländern verständlich ist, um welchen Stoff es sich handelt. Dass sie zugelassen werden, bescheinigt ihnen dann, dass sie gesundheitlich unbedenklich und für das Produkt technologisch notwendig sind und dass sie der europäischen Reinheitsanforderung entsprechen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2016 lesen.

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