Neueste WHO-Studie: Handystrahlen doch gesundheitsschädlich?

Seit der Erfindung von Mobiltelefonen scheiden sich die Geister an dem Thema, ob Handystrahlen krebserregend sind oder nicht. Doch jetzt verdichten sich die Hinweise darauf, dass diese Strahlen das Risiko erhöhen, etwa an einer bestimmten Art von Gehirntumor zu erkranken.

Eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), hat sich kürzlich des Mobilfunk-Themas angenommen. 31 Wissenschaftler aus 14 Ländern haben mehr als 100 Studien zur potenziellen Gefahr von Handystrahlen ausgewertet. Demnach gibt es laut IARC Zusammenhänge, die die Vermutung nahelegen, dass Handystrahlung die Gefahr erhöhen, an einem Gliom zu erkranken, einer bestimmten Art von Hirntumor. Dies gilt vor allem für Vieltelefonierer. „Viel telefonieren“ ist definiert als täglich 30 Minuten oder mehr. Weltweit soll es mittlerweile mehr als fünf Milliarden Mobilfunkanschlüsse geben, jedes Jahr erkranken 150.000 Menschen an einem Gliom. Aufgrund der Studienergebnisse hat die IARC die Handystrahlung in die Liste der möglicherweise krebserregenden Stoffe aufgenommen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2011 lesen.

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