Neuraltherapie – Blockaden lösen durch Narbenentstörung

Können Sie sich vorstellen, dass jahrelange Kopfschmerzen durch eine längst vergessene kleine Narbe am Knie ausgelöst werden? Dass chronisches Asthma durch eine Operationsnarbe am Bauch unterhalten oder Schuppenflechte durch eine ehemalige Brandwunde verursacht wird? Für die Vertreter der Neuraltherapie gehören solche Zusammenhänge zu ihrem Berufsalltag. Immer wieder zeigt sich in der Praxis, dass Narben lokale oder auch systemische Beschwerden verursachen können.

 

Sie sind die sichtbaren Einschnitte unseres Lebens: Narben stehen für Unfälle, Verletzungen, Schnitte, Stürze, für Schmerzen, Traumata und Schocks. Heilt eine Narbe gut aus, fließen die Energie, das Blut und die Lymphe frei, und auch die Nervenleitung funktioniert ungestört. Oft bleiben die Wundmale aber in ihrer Heil-Entwicklung stecken und verursachen Energieblockaden im Körper. Krankheit und Störungen auf allen Ebenen können dann die Folge sein, es bilden sich sogenannte Störfelder aus.

 Die Neuraltherapie nach Ferdinand Huneke vermag mit wenigen Injektionen eines Betäubungsmittels derartige Störfelder in Sekundenschnelle zu „erlösen“. Man spricht dann von einem „Sekundenphänomen nach Huneke“. Zugleich ist es möglich, dass jahrelange Beschwerden wie Schmerzen oder chronische Erkrankungen für immer verschwinden. Je nach Schwere und Lage des Störfeldes sind aber auch mehrere Behandlungen notwendig, um Beschwerdefreiheit zu erlangen, so etwa bei sehr tief liegenden Narben nach einer großen Bauch-OP.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2014 lesen.

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