Neurotango – Heilsames Tanzen bei neurologischen Erkrankungen

Tangotanzen ist nicht nur Ausdruck von Lebensfreude und gesellschaftlicher Teilhabe – es fördert auch Reaktionsvermögen, Balance und Flexibilität. Diese positiven Effekte macht man sich zunehmend auch im therapeutischen Rahmen zunutze. Insbesondere Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson, Multipler Sklerose und Alzheimer können von einer Tangotherapie profitieren.

 Tanzen hat seit jeher etwas Befreiendes und Lösendes. Allein schon der Begriff des „Freudentanzes“, bei dem der Moment des Glücks wie von selbst den Körper bewegt, bringt die positive Kraft des Tanzens zum Ausdruck. Mit Tanzen wird oft auch etwas Feierliches und Besonderes verbunden – z. B. wenn man an Veranstaltungen wie Hochzeiten denkt. Doch kann Tanzen auch Heilung bedeuten? Blickt man auf die Ursprünge des Tanzens zurück, liegt diese Vermutung nahe. So entwickelten viele indigene Völker Tanzrituale, die bis heute fester Bestandteil heilsamer Prozesse sind. Am bekanntesten sind dabei wohl die Tänze der Schamanen, die in einen regelrechten Trancezustand führen. Aber auch in anderen Kulturkreisen sind rituelle Tänze von zentraler Bedeutung, z. B. bei den drehenden Derwischen im orientalischen Raum oder im Rahmen afrikanischer Heilzeremonien mit Trommeln.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Maiheft 2020 lesen.

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