Ökologische Medizin – COVID-19 und die globale ökologische Krise

Nach wie vor bestimmt SARS-CoV-2 unseren Alltag. Die Aufmerksamkeit liegt dabei vor allem auf der Eindämmung der Pandemie. Weniger im Fokus sind hingegen ihre Ursachen und wesentliche Treiber der Verbreitung. Gesundheitsökologe und Buchautor Clemens Arvay beleuchtet in seinem Spiegel-Bestseller „Wir können es besser“ COVID-19 aus einer globalen umweltmedizinischen Perspektive und fordert dazu auf, die Pandemie als Anlass zu nehmen, um unseren Umgang mit der Natur sowie unseren Lebens- und Wirtschaftsstil grundlegend zu überdenken. NATUR & HEILEN hat sich mit dem Experten für Gesundheitsökologie über die Entstehung der Pandemie, die Impfstrategie der Politik und die Notwendigkeit eines differenzierten Diskurses unterhalten.

 Interview mit Clemens Arvay

Herr Arvay, Ihre wissenschaftliche Fachdisziplin ist die Gesundheitsökologie. Was genau ist hierunter zu verstehen?

Die Gesundheitsökologie betrachtet Krankheit und Gesundheit aus einer größeren, aus einer komplexeren Perspektive, die auch Umweltfaktoren mit einbezieht. Denn der Mensch ist ja Teil der Ökosphäre und somit auch eingebunden in die ökologischen Zusammenhänge des Planeten. Und da ist völlig klar: Wenn wir an einer Stellschraube drehen – z. B. durch Umweltbeeinflussung – wirkt sich das auch auf unseren Organismus aus.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2021 lesen.

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