Ohrendruck: Gedämpftes Hören wie unter Wasser – was tun?

Skiurlauber, Vielflieger und Hobbytaucher kennen das Phänomen. Ein kurzer Landeanflug, eine Berg- oder Talfahrt, ein Tauchgang – und dann bleibt das erleichternde „Ploppgeräusch“ im Ohr fern. Trotz zugehaltener Nase und gleichzeitigem Schlucken bleibt der Druck bestehen. Hinzu kommen schlimmstenfalls Ohrenschmerzen und Hörminderung, die sich hartnäckig halten können.

 Bei Frau D. beginnen die Beschwerden mit dem Rückflug vom winterlichen Skiurlaubsort. Sie hat eine leichte Erkältung. Der dreistündige Direktflug verläuft an sich unauffällig. Auch die Temperaturen im Flugzeug sind angenehm. Doch nach der Landung fällt ihr auf, dass sie schlecht hört. So, als ob sie unter einer Taucherglocke säße oder Watte im Ohr hätte. Und sie spürt einen unangenehmen Ohrendruck, der nicht weichen will, und leichten Schwindel. Auch nach einer Woche leidet sie weiterhin unter dem Druckgefühl und der deutlichen Höreinschränkung. Sie sucht einen HNO-Arzt auf, der ihr ein Nasenspray über zwei Wochen und dreimal täglich den Luftballon „Otovent“ empfiehlt. Der kleine Ballon mit dem Ansatzstück zum Aufblasen mit der Nase hilft kurzfristig. Doch dann ist der Druck wieder da. Erst als sich die Erkältung zu einer Bronchitis ausweitet und medikamentös behandelt wird, verschwindet der Druck endlich.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2016 lesen.

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