Osteoporose – Was unsere Knochen stärkt

Die Osteoporose zählt weltweit zu den häufigsten Volkskrankheiten. Die gute Nachricht: Richten wir unseren Lebensstil ganzheitlich aus, indem wir uns ausreichend bewegen und bestmöglich mit Nährstoffen versorgen, gewinnen unsere Knochen (wieder) an Stabilität – und das in jedem Alter.

 Unser Skelett ist lebendig und befindet sich zeitlebens in einem permanenten Auf- und Abbauprozess. Spezielle Zellen, sogenannte Osteoblasten, bauen unsere Knochen bei Beanspruchung auf oder reparieren sie nach Verletzungen. Andere Zellen, die Osteoklasten, sind für den Abbau des alten Gewebes verantwortlich. Zu diesem Zweck bilden sie Salzsäure und Enzyme, die das Knochenmaterial auflösen. Die Reste werden anschließend über das Blut abtransportiert. Beim Erwachsenen werden auf diese Weise Jahr für Jahr rund fünf bis zehn Prozent seiner gesamten Knochen ersetzt. Umgerechnet bedeutet das: Unser Körper tauscht innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren sein komplettes (!) Skelett einmal aus, wobei das Maximum der Knochendichte und -qualität etwa zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr erreicht ist.

Ab diesem Zeitpunkt – noch weit entfernt von der Lebensmitte – kippt jedoch das Gleichgewicht: Jetzt überwiegt der Abbau den Aufbau, die Knochenmasse nimmt kontinuierlich ab – um circa 0,5 bis 1 Prozent pro Jahr. Verläuft dieser Prozess schneller als üblich, entwickelt sich eine Osteoporose. Hiervon sind allein in Deutschland rund sechs Millionen Menschen betroffen. Ungefähr 80 Prozent von ihnen sind Frauen.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2019 lesen.

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