Pflanzen, die heilen und vor Zecken schützen – Neue Hoffnung bei Borreliose

Sobald die Temperaturen steigen, beginnt auch wieder die Saison der Zecken. Durch ihre Stiche können sich Mensch und Tier mit den gefährlichen Borrelien infizieren. Diese Keime verursachen Entzündungen an Gelenken, in Haut und Gehirn und sind selbst mit Antibiotika schwer zu behandeln. Nun hat ein amerikanischer Naturheilkundler Pflanzen entdeckt, die vor Zeckenbissen wirksam schützen und eine Borreliose sogar heilen können.

 Im letzten Jahrzehnt beobachtete man enorm ansteigende Borreliose-Infektionsraten: In den USA sollen es 500.000 bis eine Million, in Deutschland 40.000 bis 120.000 Neuinfektionen pro Jahr sein (Robert-Koch-Institut). Die Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa –Tendenz steigend. So breitet sich die Zecke durch die globale Erwärmung immer weiter aus und ist länger aktiv, selbst im milden Winter. Wer an Borreliose erkrankt, auch bekannt als Lyme-Borreliose (benannt nach dem amerikanischen Ort Lyme, wo das Krankheitsbild zum ersten Mal beschrieben wurde), ist meist nicht nur von einer Bakterienart befallen, vielmehr treibt ein infektiöser Schwarm ähnlicher, aber nicht identischer genetischer Varianten sein Unwesen im Organismus.

Borrelien können sich in Zellen verstecken oder ihre Form so verändern, dass sie vom Immunsystem nicht identifiziert werden können. Darüber hinaus können sie die Wirkung von Antibiotika hemmen – daher kann eine Antibiotikatherapie auch nur bedingt helfen. Hier enden vielfach die Möglichkeiten der Schulmedizin. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2018 lesen.

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