Pflanzenwissen jenseits vom Labor – Interview mit einem führenden Pflanzenforscher

Stundenlang vor einer Pflanze zu sitzen und die wahrgenommenen Informationen in sich aufzunehmen – so arbeitet Torsten Arncken, der im anthroposophischen Forschungsinstitut am Goetheanum tätig ist und für die Firma Weleda Heilpflanzen erforscht. Nicht ein Labor, sondern die Natur selbst ist sein Arbeitsfeld. Die Erkenntnisse, die er durch sein meditatives Wahrnehmen sammelt, fließen in die Forschung mit ein. Er ist aber auch mit den klassisch arbeitenden Forschern in den Laboren im Austausch. Die Journalistin Elisabeth Hussendörfer sprach für NATUR & HEILEN mit dem ungewöhnlichen Pflanzenforscher über seine Arbeit.

 Interview mit Torsten Arncken, Heilpflanzenforscher

Beigefarbener Teppich, holzverkleidete Wände, zahlreiche Aquarelle lehnen an den Bücherregalen … Sieht so der Arbeitsplatz eines Naturwissenschaftlers aus? Und ob! Pflanzen sinnlich wahrzunehmen, sie zu riechen, zu schmecken, zu zeichnen, ihre getrockneten Blätter zu betrachten – das ist Teil meiner Arbeit, und der findet u. a. hier im Büro statt. Aber natürlich bin ich auch oft draußen. Auf dem Gelände gibt es eine Forschungsstation mit Gewächshaus. Darüber hinaus bin ich viel unterwegs, schaue mir an, wie Pflanzen wild wachsen und wie der Standort beschaffen ist, an dem sie dies tun. Um die innere Natur einer Pflanze zu erfassen, muss diese auch in der Vorstellung bildhaft wachsen können.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2020 lesen.

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