Pflegend und heilend – Duftende Pflanzenwässer

Hydrolate sind hochwirksame Pflanzenwässer, die bei der Wasserdampf-Destillation von Blüten, Blättern, Samen oder Wurzeln entstehen. In der Regel kennt man sie heute als Nebenprodukte bei der Herstellung ätherischer Öle und verwendet sie nur selten. Dabei ist das Blüten- oder Pflanzenwasser seit dem Altertum bekannt und seine Wirksamkeit in der Heilkunde überliefert.

 Pflanzenwässer – als Teil der Aromatherapie und damit auch der Phytotherapie – stellen wirkungsvolle naturheilkundliche Helfer mit einem breiten Anwendungsspektrum dar, sowohl innerlich als auch äußerlich. Hydrolate, wie Pflanzenwässer auch bezeichnet werden, sind Rückstände aus kondensiertem Wasser und anteiligen Wirkstoffen, die bei der Wasserdampfdestillation von Pflanzen entstehen. Sie werden auch Aquarome oder aromatische Hydrosole genannt. Zwar enthalten sie die wasserlöslichen Stoffe einer Pflanze, aber nur mehr Spuren von ätherischem Öl, Hydrolate sind aber wesentlich konzentrierter als zum Beispiel Kräutertee. Wegen ihrer hohen, aber sehr sanften Wirksamkeit hätten sie eigentlich wesentlich mehr Beachtung verdient, stehen heutzutage jedoch, was ihren Bekanntheitsgrad betrifft, hinter den stärker duftenden ätherischen Ölen zurück.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2013 lesen.

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