PH-Wert im Gleichgewicht – Basische Pflege für eine schöne Haut

Die schützende Barriere aus Hornschicht und Säureschutzmantel ist ein entscheidender Teil unseres Immunsystems, das uns gesund hält. Wenn diese körpereigene Barriere aber brüchig ist, wird die Haut zur Problemzone. Dazu kann es kommen, wenn wir sie zusätzlich mit Säure behandeln, was mit herkömmlichen Pflegeprodukten geschieht. Die basische Haut- und Körperpflege verfolgt einen ganz anderen Ansatz: Sie leitet ab statt zu übersäuern.

 Was sehen wir, wenn wir in den Spiegel blicken? Unsere Haut, die mit rund 1,7 Quadratmetern unseren Körper umgibt und unser Schutz und Atmungsorgan ist. Sie ist das einzige Organ, das wir sichtbar nach außen tragen. Dabei trennt sie unser Innen vom Außen, zugleich aber ist sie durchlässig. Das erklärt, warum wir eine Betrachtung der Haut von der des Körpers nie trennen dürfen. Zudem ist sie ein sensibles Barometer für in unserem Organismus oder in unserer Psyche vorliegende Störungen. Als Spiegel unseres Allgemeinzustandes informiert sie über unser Innenleben, etwa unsere Gefühle, die sich zum Beispiel in Erröten oder Erblassen ausdrücken können. Sie gibt Auskunft über unseren Lebenswandel und den damit verbundenen Gesundheitszustand (beispielsweise „ungesunde“ Gesichtsfarbe bei Kranken, ledrige Haut bei übermäßigem Sonnengenuss) und offenbart – wenn sie nicht durch diverse Maßnahmen daran gehindert wird – unser Alter.

Seit jeher ist es das größte Ziel, die eigene Haut unversehrt zu lassen, wir reinigen und pflegen sie, damit sie uns bis ins hohe Alter schützend umschließt. Denn die Haut hat eine Vielzahl von lebenswichtigen Funktionen: Nach außen schirmt sie uns vor Hitze, Kälte, Umweltgiften und Erregern ab und unser Körperinneres bewahrt sie vor Druck, Stößen, Reibung und Verletzungen. Ohne sie würden wir außerdem täglich 20 Liter Wasser durch Verdunstung verlieren und schädliche UV-Strahlen könnten ungehindert in unseren Körper eindringen. Sie wärmt unseren Körper, indem sie bei Kälte mit verstärkter Durchblutung reagiert, und kühlt ihn bei Hitze durch Schweißbildung. Über unsere Haut werden lebenswichtige Vitamine gebildet, so zum Beispiel Vitamin D, ein knochenstärkender Baustoff.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2017 lesen.

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