Risiko Zeitumstellung – Leben gegen die innere Uhr

Jeder Organismus und sogar jede einzelne Zelle haben einen eigenen zeitlichen Rhythmus – abgestimmt auf Billionen anderer Zellen. Wenn alles harmonisch schwingt, fühlen wir uns am wohlsten. Gerät dieses komplexe Zusammenspiel außer Balance, zum Beispiel durch die Zeitumstellung, kann das empfindliche Folgen für Körper und Seele haben.

 Immer am letzten Sonntag im März endet in den meisten europäischen Ländern die sogenannte „Winterzeit“ (Normalzeit). Die Uhren werden dann nachts um eine Stunde auf die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) vorgestellt. Der Körper, der sich über den Winter hinweg daran gewöhnt hat, dass morgens um 6.30 Uhr der Wecker klingelt, muss sich jetzt eine Stunde früher aus dem Bett quälen.

Ursprünglich als Maßnahme der Energieeinsparung gedacht, wurde sie 1980 in Deutschland eingeführt – heute sprechen sich viele Wissenschaftler und Mediziner deutlich gegen eine Manipulation der Uhrzeit aus. So zeigen Untersuchungen, dass es am gesündesten wäre, wenn sich die äußere, von Uhren vorgegebene Zeitmessung möglichst an unserer inneren, biologischen Uhr orientieren würde. Etwas vom vielbeschworenen „Zurück zur Natur!“, das im Bereich der Ernährung in aller Munde ist, könnte auch unser Umgang mit der Zeit gebrauchen – denn: wir haben nur die eine. Und wir haben auch nur eine Gesundheit.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2018 lesen.

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